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12 von 12? Das ist ein Fotoprojekt, an dem Blogger am 12. eines Monats ihren Tag mit 12 Fotos dokumentieren. Und so einen anderen Einblick in ihre Welt und ihren völlig (un)spektakulären Alltag geben. Ein Amerikaner hat diese Aktion ursprünglich ins Leben gerufen. In Deutschland wird diese Bloggertradition von Draußen nur Kännchen betreut.

Als Judith Peters alias Sympatexter am 10. Mai davon erzählte, entschloss ich mich, da mal mitzumachen. Hier also heute meine allerersten 12 von 12: mein 12. Mai 2021.

Der erste Blick am Morgen in den Badspiegel. Es war noch da. Mein Gerstenkorn im unteren Lid des rechten Auges. Habe ich seit Montag. Tut nicht weh, aber meine Augen jucken generell seit ein paar Wochen. Ob ich Heuschnupfen oder eine Allergie entwickle? Oder bin ich einfach nur müde?

Gerstenkorn im Auge

Da ist er, der kleine rote Knubbel.

 

Kind Nr. 2 durfte heute in die Notbetreuung der Kita. Auf dem Rückweg schaute ich bei unserem Kiezgarten vorbei. An einer Stelle sah die Erde anders aus. Da hat doch wieder ein Fremder eine Hanfpflanze in unser Beet gesetzt! Die werde ich in den nächsten Tagen rausnehmen. Wir hatten letztes Jahr schon so eine Fremdpflanzung im Beet. Standen damit in der Bildzeitung und hätten fast Ärger mit der Polizei bekommen. Weil wir die Grünpatenschaft für das Beet haben und somit dafür verantwortlich sind.

Kiezgarten in Hamburg

Mittendrin: eine (noch) kleine Hanfpflanze

 

Meistens mache ich intermittierendes Fasten. Am Wochenende oder wenn mein Körper mir zeigt, dass er Nahrung braucht, esse ich aber etwas. Heute hatte ich Lust auf ein Müsli mit frischem Obst. Nebenbei habe ich im Internet nach einer Spüle für unsere neue Küche gesucht. Da Baumärkte und Küchenzentren derzeit noch geschlossen sind, werden wir vermutlich eine oder mehrere zur Auswahl bestellen. Die Entscheidung ist aber noch nicht gefallen.

Frau mit Frühstück vor dem Computer

Am PC meines Mannes schaue ich mir verschiedene Küchenspülen an.

 

In Hamburg sind diese Woche Ferien. Eigentlich wäre unser Schulkind in einem Feriencamp gewesen. Das wurde aber wegen Corona abgesagt. Somit war nichts mit Betreuung und ich habe tatsächlich 2 dieser „Krankheitstage bei pandemiebedingter Betreuung“ eingereicht. Weil das Schulkind in den letzten Schulwochen anstatt Homeschooling lieber andere Sachen gemacht hat, haben wir etwas davon nachgeholt. Wenn ich daneben sitze klappt das auch ganz gut.

Homeschooling

Homeschooling in der alten Küche

 

Um 13.15 Uhr gönnte ich mir ein kleines schnelles Mittagessen: Reste vom Vortag in Form eines Kisir Salates. Den hat uns eine türkische Freundin vorbei gebracht, da sie weiß, dass wir gerade keine richtige Küche haben. Sie sagt manchmal auch Couscous-Salat dazu, weil Kisir hier nicht so bekannt ist.

Kisir

Kisir. Scharf und lecker.

 

Die Große und ich haben dann die Kleine aus der Kita abgeholt und wir waren gemeinsam einkaufen. Schließlich ist am nächsten Tag Feiertag. Während ich die Einkäufe wegbrachte und ein paar Insta-Stories machte (#12von12), beschäftigten sich die Kinder vor dem Haus mit der Strassenkreide.

Straßenkreidemalerei

Kennt ihr das Spiel auch unter dem Namen „Himmel und Hölle“?

 

Mein Mann machte eine Schreibtischpause und sortierte das Werkzeug auf dem Boden unseres zukünftigen Küchen-Esszimmers.

Werkzeug auf Dielenboden

Eine Ecke der neuen Küche. Und Werkzeug, das aus- und umsortiert wird.

 

Ich wäre ja gerne an den Schreibtisch gesessen, um weiter nach einer Spüle zu suchen. Oder endlich die selbstgezogenen Mini-Tomätchen umtopfen. Aber die Kinder wollten noch auf den Spielplatz. Bewegung und frische Luft tun mir auch gut. Also ging’s los zum großen Spielplatz im Park.

Kinder im Park

Auf Rollen geht’s schneller und macht mehr Spaß.

 

Bei einer kleinen Snackpause auf dem Spielplatz probierten wir ein paar Insta-Filter aus. Und lachten uns scheckig, was es da so alles gibt. Von den schönsten und lustigsten Filtern machte ich screenshots.

Screenshot eines Insta-Filters

Ein etwas anderes Familienbild 😉

 

Dreckige Kinder sind glückliche Kinder, das habe ich schon häufiger gehört. Unsere zwei haben das heute mal wieder verifiziert. Daher putzten sie ihre Schuhe (und hinterher das Bad) während ich in der alten Küche auf zwei Herdplatten das Abendessen kochte. Spargel, Kartoffeln, Tofu Bratfilets und Sauce Hollandaise. Vier Sachen, die in Topf und Pfanne sollen, aber nur 2 Platten: das bedeutet kochen in Etappen. Da wir schon seit 9 Tagen „Camping zu Hause“ machen, sind die wichtigsten Utensilien schon raus aus den Umzugskartons. Ich freue mich schon darauf, wenn alles wieder an einem festen Ort verstaut ist und ich in einer richtigen Küche kochen kann.

Töpfe auf mobiler Herdplatte

Kochen in der Übergangsküche

 

Ich LIIIIIEEEEEBE Spargel! Die Kinder nicht. Daher gab es für uns Eltern Kartoffeln und Spargel mit Sauce Hollandaise und für die Kinder Kartoffeln mit Tofu-Bratfilets. Bzw. für Kind Nr. 2 Kartoffeln und Knäckebrot mit veganem Käse. Sie mag die Bratfilets nicht.

Kartoffeln und Spargel mit Hollandaise

War das lecker!!! Heute mal weißer Spargel. Grünen mag ich auch.

 

Mittwoch Abend ist CoBlogging-Zeit der Content Society. Mit Stefanie Seitz von Mama macht Abenteuer. Eigentlich fand ich es auf dem Sofa ganz gemütlich. Aber von alleine schreiben sich meine Blogartikel nicht. Daher setzte ich mich noch mal vor mein Laptop. Heute war es eine kleine Runde. Die CoBloggings sind offene Termine und jede*r kann so reinkommen und rausgehen, wie es passt.

Frau im Videocall

CoBlogging heute in kleiner Runde.

 

Wie gefällt dir diese Art von Rückblick? Soll ich das wiederholen?