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Zack, schon isser vorbei, der erste Monat des Jahres 2021. Eine gute Gelegenheit für einen Rückblick. Mein Januar war etwas Bildschirm-lastig, aber dabei habe ich auch viel gelernt und umgesetzt.

Fortbildung Kinästhetik Infant Handling

Im Januar gab es gleich zwei Online-Fortbildungen aus dem Bereich Kinästhetik Infant Handling (KIH). Mich interessiert das Thema persönlich (dieses Wissen hätte ich gerne schon gehabt als meine Kinder noch kleiner waren) und ich kann es in meine zukünftigen Windelfrei-Kurse und -Beratungen einfließen lassen. In Modul I Anfang Januar ging es um frühkindliche Reflexe – motorische Entwicklung. Zwei Wochen später wurde in Modul II der Aufrichtungsprozess des Kindes näher behandelt. Beide Termine waren sehr interessant und ich möchte auf jeden Fall noch einen ausführlichen Vor-Ort-Kurs besuchen.

Start von The Content Society: Blog like nobody’s reading

Am 4. Januar ging das Abenteuer Bloggen für mich in die nächste, große Runde. Ich bin Teilnehmer von The Content Society (TCS), einem Ganzjahres-Programm, in dem es um Content-Erstellung in Form von Blogartikeln geht. Es sollen möglichst 52 Artikel werden. Mehr ist natürlich auch möglich, weniger ist auch okay. Es ist wichtig, kontinuierlich dran zu bleiben, seine Schreibe zu verbessern und Spaß dabei zu haben. Judith Sympatexter Peters stellt uns jede Woche in einem Facebook live ein Blog-Thema (und mögliche Alternativen) vor und gibt uns Tipps zum Aufbau der Artikel. Zusätzlich gibt es tolle Ideen, Input, Motivation und Strategien zum sichtbar werden. Dienstags, mittwochs und donnerstags werden Co-Blogging Termine angeboten und jeden 2. Freitag gibt es ein ausführliches Feedback von ihr auf 5 ausgewählte Artikel – zusätzlich zu dem Feedback, das wir Teilnehmer uns untereinander geben. Tatsächlich habe ich im Rahmen von TCS im Januar bereits 3 Blogartikel geschrieben und veröffentlicht, z.B. mein Motto und meine erste Bucket-List.

geöffnetes Laptop und Notizen

The Content Society – Support gibt es in der Facebook-Gruppe

Temporär alleinerziehend. Wenn der Mann während des Lockdowns eine Dienstreise hat.

Mein Leben drinnen: im Homeoffice mit Schul- und Kita-Kind

Mein Mann ist selber begeisterter Segler und gehört zum Team Malizia. Daher fuhr er am 25. Januar nach Frankreich zum Zieleinlauf von Boris Herrmann bei der Vendée Globe. Das war genau der Tag, ab dem der Lockdown verstärkt wurde. Das bedeutete, dass unsere Kita ab eben diesem Tag (bis vorerst 14. Februar) nur noch eine „erweiterte Notbetreuung“ anbot. Übersetzt heißt das, dass die Kita grundsätzlich ab Montag geschlossen war, außer für Kinder von Eltern in der Daseinsfürsorge, Kinder von Eltern in familiären Notlagen, Kinder von Alleinerziehenden und Kinder mit sozialpäd. Förderbedarf. Auf mein Schreiben, dass ich temporär quasi alleinerziehend sein würde, antwortete die Kitaleitung, dass ich in dieser familiären Notlage unser Kindergartenkind am Dienstag und Donnerstag zur Betreuung bringen durfte. Puh, immerhin 2 Tage, das hilft ja auch schon etwas.

Segelschiff auf dem Meer

Mein Mann (vorne rechts) fährt im Motorboot Boris Herrmann (auf dem Schiff im Hintergrund) entgegen.

Mein Mann war also sieben Tage weg, in denen ich alles alleine koordinieren und organisieren musste. Glücklicherweise ist mein Arbeitgeber flexibel und ich konnte in meiner eigentlichen Bürowoche komplett Homeoffice machen. Anders wäre es auch nicht gegangen. Ich stand früher auf, um ungestört arbeiten zu können. Außerdem loggte ich mich immer wieder zwischendurch aus, um Essen zu machen, bei den Aufgaben der Schule zu helfen, die kleine Schwester zur Kita zu bringen und abzuholen oder sie zu Hause zu beschäftigen, oder auch um Streit zu schlichten. Spätnachmittags setzte ich mich oft nochmal zum arbeiten vor den Rechner.

Auch sonst übernehme ich einen sehr großen Part im Familienleben, aber es ist eben doch was anderes wenn man keinen erwachsenen Ansprechpartner vor Ort und auch keine 5 Minuten hat, um zwischendurch mal durchzuatmen oder alleine rauszugehen. Abends war ich so platt, dass wir es uns mit Essen vor dem Fernseher gemütlich gemacht haben und Retro-Serien aus der Mediathek geschaut haben.

Mein Leben draußen: Schnee in Hamburg. Her mit dem Schlitten!

Freitags ist mein freier Tag. Am Vormittag des 29.1. parkte ich die Kinder vor dem Ferni, um schnell was einzukaufen. Es schneite leicht. Ich glaubte nicht, dass der Schnee liegen bleiben würde, aber genau das tat er. Seit 3 Jahren gab es endlich mal wieder genug Schnee in Hamburg, um den Schlitten vom Speicher zu holen und mit den Kindern mehrere Tage auf dem Hügel im Schanzenpark zu rodeln.

Respekt an alle Alleinerziehenden da draußen. Ich wusste, dass ich die Situation nur eine Woche lang alleine wuppen muss, aber das hat mir ehrlich gesagt auch gereicht. Es war okay, aber es gab (besonders an meinen Arbeitstagen) Momente, in denen ich meine Anspannung auf die Kinder übertragen habe.

Was war sonst noch los im Januar 2021?

  • Wir haben Kind Nr. 2 für das Brückenjahr in der Kita angemeldet. Das ist quasi das Vorschuljahr, das aber nicht in der Schule, sondern im Kindergarten durchgeführt wird. Und deswegen nicht Vorschule, sondern Brückenjahr heißt.
  • Zwei runde Geburtstage im engsten Familienkreis. Meine große Schwester und der Mann meiner kleinen Schwester wurden 50. Feiern war leider nicht möglich, daher wurde nur online gratuliert.
  • Erste Andasol-Lieferung. Die Solawi, bei der ich Mitglied bin, hat die erste Ernte aus Spanien nach Hamburg gebracht und ich holte unseren Anteil mit dem Fahrradanhänger ab. Es waren Orangen, Avocados, Mandarinen, Walnüsse und Mandeln.

Ausblick auf Februar 2021

  • 3 Masterclasses im Rahmen von The Content Society. Themen: Facebook, Tools und Passives Einkommen mit dem Blog dank VG Wort
  • Windelfrei-Planung. Ich habe schon Anfragen, aber noch keine Kurse und Treffen geplant. Also ein klares To do für den Februar
  • und natürlich weitere Blogartikel. Komm gerne zum Lesen wieder vorbei 🙂